Wohngebäudeversicherung Vergleich
Vergleich macht sicher

Der Besitz eines Hauses bringt auch viel Verantwortung und Pflichten mit sich. Denn das Eigentum sollte unbedingt vor Schäden abgesichert sein, die auch hierzulande eintreten können. Am besten schließt man dafür Versicherungen ab, die einen als Eigentümer vor schlimmerem Bewahren können. Im Falle eines Wohngebäudes schließt man hierfür die gebundene Wohngebäudeversicherung ab. Diese versichert ihr Haus vor Schadensereignissen wie Feuer, Leitungswasserschäden, Sturm und Hagel. Doch nicht jeder Versicherer ist gleich gut und so können sich die Konditionen und Beiträge von Versicherer zu Versicherer sehr stark unterscheiden. Es muss nun der beste Versicherer für die eigenen Zwecke gefunden werden. Die einfachste Möglichkeit, die sich Ihnen bietet, ist ein Vergleich verschiedener Versicherer.

Verschiedene Versicherer – eine Versicherung

Die Versicherung um die es geht, ist bei allen Versicherern beinahe dieselbe. Die Wohngebäudeversicherung besteht im Grunde aus drei verschiedenen, die allesamt in einer gebunden sind. Diese wollen wir Ihnen zunächst einmal kurz vorstellen, damit Sie wissen worauf beim späteren Vergleich zu achten ist.

Feuerversicherung

Der wohl bekannteste Schaden, vor dem sich alle Hauseigentümer fürchten ist Feuer. Daher sollte eine gute Feuerversicherung alle Grundschäden, die durch Feuer entstehen können, beinhalten. Grundsätzlich kann ein Feuer verschiedene Ursachen haben. So sollten Blitzeinschläge und seine Folgen, sowie Schäden und Brände durch die Elektrik berücksichtigt werden. Nicht selten sind es Kurzschlüsse oder Überspannungen, die Auslöser eines Wohnungsbrands sind. Achten Sie beim Vergleich also darauf, dass keine Lücken entstehen.

Sturm- und Hagelversicherung

Diese macht schon vom Namen deutlich, für was Sie gut ist. Unwetter und Sturm sind leider auch in Deutschland nicht selten, so dass die Notwendigkeit einer Sturmversicherung besteht. Abgedeckte Dächer, Wasserschäden durch kaputte Fenster und Hagelschäden sind nur eine kleine Auswahl an Sturmschäden. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die meisten erst ab einer Windstärke 8 für Schäden aufkommen. Denn Windstärke 8 ist das Maß, ab dem eine Windmasse zu einem Sturm werden. Daher ist es wichtig, dass zumindest für alles Schäden durch Sturm eine Absicherung vorhanden ist. Denn Lücken können hier sehr unangenehm werden.

Leitungswasserversicherung

Was zunächst nach einer Grundversorgungssicherung klingt, ist es aber nicht. Die Leitungswasserversicherung versichert Sie vor Schäden durch austretendes Leitungswasser. Dies kann der Fall sein, wenn ein Rohr entweder undicht ist oder geborsten ist. Im Winter kann es zudem passieren, dass gefrorenes Wasser in der Leitung, dieses zum Platzen bringt. Taut das Rohr wieder auf, so fließt einfach aus dem Rohr. Es sollte also unbedingt darauf geachtet werden, dass all diese Schäden in die Versicherung aufgenommen werden.

Elementarschadenversicherung

Zusätzlich zu den oben stehenden, sollten Sie darüber nachdenken eine Elementarschadenversicherung abzuschließen. Diese schützt vor bestimmten Naturereignissen, wie Überflutung und Erdbeben. Achten Sie auch darauf, ob die Versicherung diese Zusatzversicherung bereits integriert hat. So können Sie sich mehrerer Versicherungen sparen und haben alles in eine untergebracht. Die Überflutungsversicherung soll zukünftig auch Pflicht werden, wenn es nach Überlegungen von Bund und Ländern geht.

Vergleich

Um einen guten Vergleich anstellen zu können, eignet sich das Internet hervorragend. Alle wichtigen Informationen kann man den jeweiligen Webseiten der Versicherer entnehmen. Generell sollten die drei Elemente der Wohngebäudeversicherung in vollem Umfang enthalten sein. Feuer-, Sturm- und Leitungswasserversicherung dürfen also nicht fehlen. Schauen Sie immer im Detail nach, welches Leistungsspektrum angeboten wird. Dazu können Sie auch einen Blick in die Teilversicherungen werfen. Positiv ist es dann, wenn das Leistungsspektrum größer ist, als verpflichtend ist. Eine Versicherung sollte immer möglichst viele Schäden abdecken können.

Werden Punkte herausgenommen, so ist dies meist für die Versicherer kontraproduktiv, da viele Kunden diese Versicherung nicht nehmen werden. Besser ist es, wenn Pakete angeboten werden. Statt vielen, haben Sie eine Versicherung, in der alles vorhanden und abgedeckt ist. Häufig spart das auch Kosten und Aufwand. Wichtig ist aber letztlich auch das PreisLeistungsVerhältnis. Man sollte nicht mehr zahlen, als es wert ist. Achten Sie auch darauf, dass unnötige nicht vorhanden sind. Haben Sie bereits eine Glasversicherung für ihr Haus, so brauchen sie keine mehr in einem Paket.

Worauf sollte ich unbedingt achten?

Die Standardpolice sollte nicht zu teuer sein. Dies können Sie ganz einfach über die Webseiten der Versicherer abgleichen. Angebote die über diesen Standard hinausgehen, sollten in einem angemessen Preisrahmen bleiben. Nicht selten gehen solche Zusatzleistungen mit versteckten oder überteuerten Kosten einher. Es ist also wichtig auf das Kleingedruckte zu achten. Vieles steht oft auch zwischen den Zeilen zu lesen. Ein Wechsel sollte beispielsweise nicht kompliziert sein und keinesfalls mit Kosten verbunden sein. Auch Vertragsauflösungen seitens der Versicherung sollten genau geklärt und in schriftlicher Form vorliegen. Oft gibt es auch Kündigungsschutz. Achten Sie hier aber auf einen angemessenen Preis.

Um den Vergleich einfacher zu gestalten, können Sie auch Vergleichsportale nutzen. Diese haben bereits die Arbeit übernommen, die Konditionen und Preise zu überprüfen. Meistens finden Sie auch Kundenberichte, die über Erfahrungen mit den jeweiligen Versicherer berichten können. Auch auf Blogs und Foren können Sie diese Informationen beziehen. Informationen aus dritter Hand sind in der Regel unabhängig und spiegeln das Angebot und die Leistungen gut dar. Eine Mischung verschiedener Quellen kann zu einem besseren Ergebnis führen, so dass Sie sich bei der Entscheidung für eine Versicherung sicherer sein können.